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Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. und die Peter-Rohland-Stiftung
präsentieren die Ausstellung
Peter Rohland und das politische Lied.
Eine Ausstellung im Willy-Brandt-Haus
Eröffnung am Donnerstag, den 15. September 2011, um 19:00 Uhr
Begrüßung:
Klaus Wettig
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Redner
Prof. Dr. Holger Böning
Universität Bremen
Dr. Joachim Michael
Peter-Rohland-Stiftung
Kuratoren der Ausstellung
Dr. Joachim Michael und Wolfgang Züfle
Musikalische Beiträge
FORTY EIGHT CRASH
Lieder & Texte aus der Revolution von 1848
zusammen gestellt und vorgetragen von
Stefan Körbel & Michael Letz
Peter Rohland trug in seinem bis heute nachwirkenden Schaffen dazu bei, den traditionellen Volksliedbegriff so zu erweitern, dass auch die Lieder der deutschen Freiheitsbewegungen und des Widerstands gegen den Nationalsozialismus Platz fanden. Dazu belebte er unterdrückte und verschüttete demokratische Traditionen im deutschen Volkslied. Mit seinen Liedern deutscher Demokraten deckte er eine vergessene Tradition des politischen Liedes der Revolution von 1848 wieder auf.
Peter Rohland war Sänger, Liederforscher und Liedermacher.
Geprägt wurde er durch die Jugendbewegung im Nachkriegsdeutschland. Wegweisend waren seine Auftritte in den Jahren 1964 und 1965 bei den Festivals Chansons Folklore international auf Burg Waldeck im Hunsrück, die von ihm mitinitiiert und geprägt worden waren. Bekannt wurde Peter Rohland in den 1960er-Jahren durch seine Konzertreisen in der Bundesrepublik.
„Als einer der Ersten hatte Peter Rohland gezeigt, dass es auch nach dem Missbrauch des Volkslieds durch die Nazis noch Möglichkeiten des deutschen Liedes gab. Seine Landstreicherballaden stellen geradezu eine neue Gattung des Folksongs dar; mit seinen Interpretationen jiddischer Lieder erschloss er mehr als ihren exotischen Reiz; mit seinen Liedern deutscher Demokraten deckte er eine vergessene Tradition des deutschen Liedes wieder auf; mit seinem Villon-Zyklus gab er der berühmten Übersetzung von Paul Zech eine kongeniale Form. (Stephan Rögner, „in memoriam Peter Rohland“, Folk-Buch 6, Edition Venceremos,)
Ausstellung vom 16. September bis 14. Oktober 2011
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr, Eintritt frei, Ausweis erforderlich
Geschäftsführerin, Künstlerische Leiterin Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. :
Gisela Kayser,
Tel. 030 259 937 85
Geschäftsführer Kulturforum der Sozialdemokratie:
Klaus-Jürgen Scherer,
Tel. 030 259 912 54
Presseinformationen:
Tilo Rödig,
Tel. 030 259 937 84,
Fax 030 259 937 88
presse@freundeskreis-wbh.de,
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Technische Unterstützung:
Verwaltungsgesellschaft Bürohaus Berlin mbH

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