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Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. und das Italienische Kulturinstitut Berlin
präsentieren die Ausstellung
Fotografien von Mario Giacomelli (1925 – 2000)
Orte, Landschaften, Seelenzustände.
Eine Fotoausstellung aus der Sammlung der Stadt Lonato del Garda
Eröffnung am Mittwoch, den 9. November 2011, um 19:30 Uhr
Redner
Gisela Kayser,
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Prof. Aldo Venturelli,
Direktor Italienisches Kulturinstitut, Berlin
Elettra Di Salvo liest „Die Poesie des Augenblicks“
„Das Unscharfe, das Lebhafte, die Körnung,
das sich verschluckende Weiß, das geschlossene Schwarz
- all dies ist wie eine Explosion der Gedanken
und gibt ihnen ein dauerhaftes Bild.
In der Fotografie treffen Harmonie des Materials und
Realität aufeinander und dokumentieren in ihrer ewigen
Wiederkehr das Drama des Lebens.“
Mario Giacomelli, Mitte der 1950er Jahre
Dem Freundeskreis Willy-Brandt-Haus und dem Italienischen Kulturinstitut Berlin ist es gelungen,
einhundert Originalfotografien von Mario Giacomelli aus der Zeit zwischen 1952 und 1980 von der
Stadt Lonato auszuleihen, um sie dem Berliner Publikum erstmalig vorstellen zu können.
Der im Jahr 2000 im Alter von 75 Jahren verstorbene Italiener Mario Giacomelli ist einer der bekanntes-ten Künstler in der Geschichte der Fotografie des 20. Jahrhunderts. Sein außergewöhnliches Werk hat sehr früh Anerkennung gefunden. 1925 in Senigallia (Ancona) geboren, begann er Anfang der 1950er Jahre zu fotografieren. Bereits 1964 verhalf ihm eine umfangreiche Ausstellung im Museum of Modern Art in New York zu internationalem Ruhm. Heute befinden sich seine Bilder in den Sammlungen der größten Museen der Welt.
Seine Arbeiten fasste Giacomelli bevorzugt in Serien zusammen. Die zwischen 1961 und 1963 entstan-denen Fotografien über junge Priester gingen in die Fotogeschichte ein. Neben diesen werden in der Ausstellung Aufnahmen aus Scanno, dem Dorf in den Abruzzen – das schon Cartier-Bresson faszinier-te – zu sehen sein; mit La buona terra ein Bildessay über das Leben der Landarbeiter, außerdem per-spektivisch ungewöhnliche Landschaftsaufnahmen und die berührende Serie aus dem Hospiz in Seni-gallia.
Die Auswahl der Fotografien beinhaltet alle Themen, die Giacomellis Arbeit geprägt haben: Italien, die Landschaft und das Land, menschliches Schicksal, Alter und Vergänglichkeit, aber auch Hoffnung und Liebe.
Giacomellis Fotografien bewegen sich zwischen realistischen dokumentarischen Aufnahmen und surre-alistisch anmutenden Bildern. Sie lassen eine sehr eigenständige, betont grafische Bildsprache
erkennen, mit der er für die Fotografie der Jahrhundertmitte neue Impulse setzte.
Die ausgestellten Arbeiten sind Leihgaben aus der Sammlung der Stadt Lonato del Garda.
Ausstellung vom 10. November 2011 bis 22. Januar 2012
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr, Eintritt frei, Ausweis erforderlich
Die Ausstellung ist am 24., 25., 26. und 31. Dezember 2011 sowie am 1. Januar 2012 geschlossen.
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Geschäftsführerin, Künstlerische Leiterin
Gisela Kayser
Tel. 030 259 937 85
Presseinformationen
Ela Papen
Tel. 030 259 937 87
Fax 030 259 937 88
presse@freundeskreis-wbh.de
www.freundeskreis-wbh.de
Mit freundlicher Unterstützung der VATTENFALL EUROPE AG
Technische Unterstützung:
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