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Relikte des Kalten Krieges
Fotografien von Martin Roemers

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. und die Botschaft des Königreichs der Niederlande präsentieren die Fotoausstellung

 

Relikte des Kalten Krieges
Fotografien von Martin Roemers

 

am Dienstag, den 10. November 2009, um 19:30 Uhr

 

Begrüßung
Gisela Kayser, Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.

 

Grußwort
Elke aus dem Moore, Leiterin der Abteilung Kunst des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V., Stuttgart

 

Reden
Matthias Flügge, Kunsthistoriker

 

Egon Bahr, Bundesminister für besondere Aufgaben
unter Willy Brandt

 

Die Fotografen Barbara Klemm und Martin Roemers sind anwesend.

 

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. präsentiert die Fotoausstellung Relikte des Kalten Krieges des Fotografen Martin Roemers. Der Kalte Krieg ist vorbei – doch seine Zeichen gibt es noch. Vierzig Jahre lang teilte der Eiserne Vorhang die Länder Europas in Ost und West, wurden Atombunker errichtet, Waffenarsenale angelegt, probte man den Ernstfall.
Parallel zur Ausstellung Relikte des Kalten Krieges wird die Fotoausstellung von Barbara Klemm Helldunkel. Fotografien aus Deutschland. eröffnet. Ihre Arbeiten aus vierzig
Jahren (1968-2008) geben Zeugnis der historischen Entwicklung und der Gegenwart in einem jahrzehntelang geteilten Land. Die Fotografien vom Mauerfall und der Wiedervereinigung sind ein dramatischer Höhepunkt, der sich in früheren Bildern ankündigt und dessen Folgen Barbara Klemm seither genau beobachtet.

 

Der niederländische Dokumentarfotograf Martin Roemers hat sich auf die Spurensuche nach der Zeit des Kalten Krieges begeben. Über zehn Jahre unternahm er Reisen durch die einstigen Feindesländer diesseits und jenseits der Linie: durch Ost- und Westdeutschland, durch Großbritannien, Belgien und die Niederlande, durch Polen, die Ukraine und andere Ostblockstaaten.
Er stieg in unterirdische Tunnel, fotografierte verlassene Schaltzentralen, ehemalige Kasernen, abgewrackte Panzer, zerstörte Statuen. In seinen Bildern wird die Ära von Feindschaft,
Abschreckungspolitik und Wettrüsten auf nachhaltige Weise lebendig – auch als Mahnung für eine Zukunft des Friedens.

 

Martin Roemers (*1962) lebt als freischaffender Fotograf in den Niederlanden. Seine Fotografien wurden in internationalen Magazinen und Zeitungen u.a. im National Geographic, The New York Times, im Spiegel, der Zeit veröffentlicht. 2006 erhielt er den World Press Award. 2007 erschien sein Buch Trabant. Die letzten Tage der Produktion.

Katalog: Martin Roemers Relics of the Cold War, Verlag Hatje Cantz, 2009, Englisch,
ISBN 978-3-7757-2534-7, € 35,00

 

Ausstellungen vom 11.11.2009 bis 15.01.2010
Dienstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr, Eintritt frei, Ausweis erforderlich
(Die Ausstellungen sind am 24., 25., 31.12.2009 und 01.01.2010 geschlossen.)

 

Informationen
Gisela Kayser,
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.,
Tel: 030/ 259 93 785

 

Presseinformation:
Ela Papen
Tel: 030/ 259 93 787
Fax: 030/ 259 93 788


Email: presse@freundeskreis-wbh.de
www.freundeskreis-wbh.de

 

www.lea-rosh.de

 

 

Mit freundlicher Unterstützung
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Technische Unterstützung:
Verwaltungsgesellschaft Bürohaus Berlin mbH

 

 

Martin Roemers, Bunker in der Ostsee, Lettland

© Martin Roemers, Bunker in der Ostsee, Lettland

 

Martin Roemers, Armeefahrzeuge, Sowjetunion
© Martin Roemers, Armeefahrzeuge, Sowjetunion