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Gedenkveranstaltung zur Bücherverbrennung 1933Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
am Freitag, 9. Mai 2008, um 19.30 Uhr
Begrüßung
Grußwort
Lesung
Vortrag
Mit einer Fülle von terroristischen Aktionen festigten die Nationalsozialisten nach der Machtübertragung vom 30. Januar 1933 ihre Macht. Ihre Aktionen steigerten sich nach der Annahme des Ermächtigungsgesetzes am 23. März 1933, das die Republik von Weimar beseitigte und die Grundrechte der Willkür der Nazis preisgab.
Der besondere Hass der Nazis richtete sich gegen Künstler, die gegen den Nationalsozialismus Stellung genommen hatten oder deren Werke sie als undeutsch ansahen. Ihr Angriff auf die literarische Moderne, die zeitgenössische bildende Kunst und Musik, gegen antifaschistische Künstler traf in einer zentralen Aktion zuerst die Literatur. Im Mai 1933 strichen die Nationalsozialisten eine ganze Generation von Schriftstellern aus dem Bewusstsein des deutschen Volkes.
Die Bücherverbrennung wirkte über den Zusammenbruch des Dritten Reiches hinaus. Was zunächst verbrannt, danach verboten wurde, blieb weitgehend vergessen bis zum heutigen Tag.
Weitere Informationen:
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