Home | Aktuelles | Vorschau | Verein | Archiv | Shop | Kontakt | Impressum

Gedenkveranstaltung zur Bücherverbrennung 1933

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.
Kulturforum der Sozialdemokratie
vorwärts buch Verlag
Parthas Verlag

 

am Freitag, 9. Mai 2008, um 19.30 Uhr

 

Begrüßung
Klaus Wettig,
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.

 

Grußwort
Dr. Andreas Eberhardt,
Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

 

Lesung
Augenzeugenbericht aus:
Antoni Graf Sobanski, Nachrichten aus Berlin – 1933-36
Claudia Jakobshagen, Moderatorin

 

Vortrag
Zu Orten und Phasen der Bücherverbrennungen in Deutschland 1933 Werner Treß, Historiker Moses Mendelssohn Zentrum, Potsdam

 

Mit einer Fülle von terroristischen Aktionen festigten die Nationalsozialisten nach der Machtübertragung vom 30. Januar 1933 ihre Macht. Ihre Aktionen steigerten sich nach der Annahme des Ermächtigungsgesetzes am 23. März 1933, das die Republik von Weimar beseitigte und die Grundrechte der Willkür der Nazis preisgab.

 

Der besondere Hass der Nazis richtete sich gegen Künstler, die gegen den Nationalsozialismus Stellung genommen hatten oder deren Werke sie als undeutsch ansahen. Ihr Angriff auf die literarische Moderne, die zeitgenössische bildende Kunst und Musik, gegen antifaschistische Künstler traf in einer zentralen Aktion zuerst die Literatur. Im Mai 1933 strichen die Nationalsozialisten eine ganze Generation von Schriftstellern aus dem Bewusstsein des deutschen Volkes.

 

Die Bücherverbrennung wirkte über den Zusammenbruch des Dritten Reiches hinaus. Was zunächst verbrannt, danach verboten wurde, blieb weitgehend vergessen bis zum heutigen Tag.

 

Weitere Informationen:
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Tel: 030 / 259 93 787
Fax: 030 / 259 93 788
presse@freundeskreis-wbh.de
www.freundeskreis-wbh.de

 

 

 

 

Foto David Rubinger