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Veranstaltungen 2008
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60 Jahre Pressefotografie aus Israel -
Paul Goldman und David Rubinger
Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. präsentiert zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung die Ausstellung
60 Jahre Pressefotografie aus Israel -
Paul Goldman und David Rubinger
Eröffnung am Mittwoch, den 12. März 2008, um 19.30 Uhr
Geschlossene Veranstaltung,
Presse nach Voranmeldung, FAX 030 269 35 757
Begrüßung
Andrea Nahles MdB,
stellvertretende Parteivorsitzende der SPD
Einführung
Dr. Roland Schmidt,
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Ebert-Stiftung
Dr. Alexandra Nocke,
Kulturwissenschaftlerin, im Gespräch mit
David Rubinger,
Fotograf
Das Foto von David Ben Gurion beim Kopfstand am Strand von Herzliya genießt in Israel Kultstatus. Überraschend wenig bekannt dagegen ist Paul Goldman, der Schöpfer dieser – und anderer – Ikonen der Gründerjahre des Staates Israel. Paul Goldman wurde 1900 in Budapest geboren. Er dokumentierte zwischen 1943 und 1961 den im Entstehen begriffenen jungen Staat Israel und schuf Bilder, die heute Teil des visuellen Gedächtnisses Israels sind.
Als Goldman im Jahr 1986 starb, geriet sein Werk in Vergessenheit. Im Jahr 1998 begab sich David Rubinger, 1924 in Wien geboren, auf die Suche nach dem verlorenen Nachlass seines älteren Kollegen und wurde auf dem Dachboden der Tochter Paul Goldmans in einem kleinen Vorort von Tel Aviv fündig. Dank Rubingers Initiative und dem ideellen und finanziellen Engagement des Sammlers Spencer M. Partrich konnte der wertvolle Bestand von rund 40.000 Negativen archiviert und durch einen Katalog und eine Ausstellungsserie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Paul Goldman und David Rubinger, beide Pioniere der Presse- und Dokumentationsfotografie, begleiteten die Geschichte Israels mit ihrer Kamera und dokumentierten die turbulenten Phasen der Staatsgründung und Staatsentwicklung. Ihre Werke erkunden das Lebensgefühl der Menschen in einem Staat auf der Suche nach Identität und Normalität. Die ausgewählten Fotografien fügen sich zu einem beeindruckenden Zeitpanorama zusammen, das durch sechs Jahrzehnte israelischer Geschichte führt und von den enormen Herausforderungen berichtet, denen das Land ausgesetzt war.
Der Freundeskreis des Willy-Brandt-Hauses e.V. und die Friedrich-Ebert-Stiftung präsentieren diese eindrucksvollen Zeitdokumente von Paul Goldman zusammen mit ausgewählten Fotografien von David Rubinger in einer gemeinsamen Ausstellung vom 13. März bis 20. April 2008 erstmals in Deutschland.
Ausstellung vom 13.03. – 20.04.2008
Ostermontag, 24. März, geöffnet
Dienstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr,
Eintritt frei,
Ausweis erforderlich
Weitere Informationen:
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Tel. 030/259 93 785
Fax 030/259 93 788
Email: presse@freundeskreis-wbh.de
Friedrich-Ebert-Stiftung
Tel. 030/26 935 727,
www.fes.de/international/nahost

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© David Rubinger, Jugendliche feiern die Entscheidung der UN einen jüdischen Staat zu errichten und klettern mit einer selbstgemachten israelischen Fahne auf einen gepanzerten britischen Wagen, Jerusalem, 29.11.1947

© David Rubinger, Paar aus der UdSSR nach der Ankunft in dem ihm zugewiesenen Haus, Arad, 1972

© David Rubinger, Gründer und erster Premierminister Israels, David Ben-Gurion, 1970

Paul Goldman, Massen feiern das Ende des Zweiten Weltkrieges (rechts: Habimah Theater), Tel Aviv, 8.05.1945, © Sammlung Spencer M. Partrich

Paul Goldman, Premierminister und Verteidigungsminister David Ben-Gurion beim Kopfstand am Strand, Herzlyia, 20.09.1957,
© Sammlung Spencer M. Partrich

Paul Goldman, Holocaust Überlebende bei der Ankunft in Palästina, wo sie von den britischen Behörden in ein Internierungslager nach Athlit bei Haifa gebracht wurden, November 1945, © Sammlung Spencer M. Partrich

Paul Goldman, Grobsand vom Strand wird mit Kamelen zu Baustellen transportiert, Netanya, 1946, © Sammlung Spencer M. Partrich
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