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Mensch – Raum – Landschaft
Neue Arbeiten aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. präsentiert:

 

Mensch – Raum – Landschaft
Neue Arbeiten aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus

 

Ausstellungseröffnung: 2. Juli 2008, 19.00 Uhr

 

Dauer der Ausstellung 3. Juli bis 24. August 2008

 

Zum dritten Mal präsentiert der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. Werke aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus in einer Ausstellung. Nach den historisch orientierten Präsentationen der beiden letzten Jahre, stehen jetzt die neuen Arbeiten der Sammlung im Mittelpunkt. Alle gezeigten Kunstwerke sind zwischen den Jahren 2000 und 2008 entstanden. Der Titel der Ausstellung spiegelt drei Schwerpunkte, die auch die klassischen Bildthemen der bildenden Kunst repräsentieren. Der Titel will jedoch nur Wegweiser sein und soll nicht als Katalogisierung verstanden werden, er lässt Spielraum für die Interpretation durch den Betrachter.

 

Der Fundus zeitgenössischer Arbeiten in der Sammlung im Willy-Brandt-Haus ist weit weniger homogen als dies für die klassische Moderne oder die ostdeutsche Kunst vor 1990 der Fall ist. Innerhalb eines locker gesteckten Rahmens sollen Kunstwerke gesammelt werden, die einen Bezug zu Berlin haben, eine weitere stilistische oder thematische Einschränkung gibt es nicht. Gerade deshalb spiegeln die vorhandenen Werke viele aktuelle Tendenzen der Kunst.

 

Die Auswahl der Werke zur Ausstellung Mensch – Raum – Landschaft entstand zuerst durch die zeitliche Eingrenzung auf Arbeiten von 2000 bis 2008. Diese Grenze wurde strikt eingehalten, obwohl dadurch einige wichtige Arbeiten etablierter Künstler, wie etwa Neo Rauch, nicht zur Verfügung standen. Der thematische Fokus auf Mensch – Raum – Landschaft war die nahe liegende Konsequenz nach Sichtung der verfügbaren Arbeiten.

 

60 Arbeiten von 12 Künstlerinnen und 23 Künstlern zeigen einen Querschnitt der zeitgenössischen Positionen aus der Sammlung im Willy-Brandt-Haus. Die Ausstellung Mensch – Raum – Landschaft will die Künstlerinnen und Künstler und ihre Arbeiten nicht kunsthistorisch einordnen oder analysieren. Mit dieser Ausstellung möchten wir, wie schon mit den beiden letzten Präsentationen, einen weiteren Einblick in die Sammlung im Willy-Brandt-Haus gewähren.

 

Dass beim Ankauf der Kunstwerke auch die Kunstförderung eine Rolle spielt, macht ein Blick auf die Liste der ausgestellten Künstlerinnen und Künstler deutlich. Diese Form der Kunstförderung sehen wir als wichtigen Beitrag und auch als Verpflichtung aus der Tradition der SPD, der Eigentümerin dieser Sammlung.

 

75 Jahre nach der Plünderung und Enteignung der einstigen Sammlung der SPD im Vorwärts- Haus, die Heinrich Zille und Wilhelm Oesterle als Kustoden aufgebaut hatten, unterstützt die neue Sammlung diese Verpflichtung. U. a. mit Arbeiten von Birgit Brenner, Jörn Grothkopp, Florian Pelka, Annette Schröter, Uwe Kowski und Olaf Quantius.

 

U. a. mit Arbeiten von Birgit Brenner, Jörn
Grothkopp, Florian Pelka, Annette Schröter,
Uwe Kowski und Olaf Quantius.

 

Weitere Informationen:
WILLY-BRANDT-HAUS
Stresemannstr. 28
10963 Berlin-Kreuzberg

Di - So 12.00 bis 18.00 Uhr
Eintritt frei, Ausweis erforderlich

Informationen:
Mirja Linnekugel
Tel: 030/25 993 782
mirja.linnekugel@freundeskreis-wbh.de

 

 

 

 

Foto David Rubinger