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Ein Bürger für Brandt.

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V., das Kulturforum der Sozialdemo-kratie und der Leihgeber der Ausstellung, das Lübecker Günter Grass-Haus, präsentieren die Ausstellung

 

Ein Bürger für Brandt.
Der politische Grass.

am Montag, 6. April 2009, um 19.00 Uhr

Für den Besuch der Eröffnung ist eine Anmeldung erforderlich!

 

Die Ausstellung ist an allen Osterfeiertagen (incl. Ostermontag) von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Begrüßung
Barbara Hendricks,
Schatzmeisterin der SPD

 

Jörg-Philipp Thomsa,
Kurator und Leiter des Günter-Grass-Hauses

 

Eröffnungsrede
Frank-Walter Steinmeier,
Bundesminister des Auswärtigen,
Kanzlerkandidat der SPD

 

Lesung Günter Grass

 

Günter Grass engagiert sich wie kein zweiter deutscher Schriftsteller für die Belange
und Rechte von Minderheiten, für soziale Gerechtigkeit und Demokratie. Er begreift es als selbstverständliche Bürgerpflicht, streitbar in öffentliche politische Debatten einzugreifen und nimmt dafür in Kauf, als umstritten zu gelten.
Der anfänglich auf politischem Gebiet eher zurückhaltende Künstler Grass entwickelte nach der Begegnung mit Willy Brandt im Jahr 1961, einen für deutsche Schriftsteller ungewöhnlich hohen persönlichen Einsatz für Willy Brandt und die »ES-PE-DE«. Er tourte in einem VW-Bus quer durch die Bundesrepublik und hielt selbst in entlegenen Regionen Wahlkampfreden. Seinem Engagement sind zahlreiche prominent besetzte sozialdemo-kratische Wählerinitiativen zu verdanken. Darüber hinaus entwarf Grass Reden für Willy Brandt und gestaltete eigene Plakate.

Neben Fotografien zu Grass’ unmittelbarem politischen Engagement widmet sich die Ausstellung der politischen Sozialisation von Günter Grass und dessen politischer Weltsicht, die von Willy Brandt beeinflusst wurde. Der Titel der Ausstellung ist in Anlehnung an das Wahlkampfmotto „Bürger für Brandt“ aus dem Jahre 1972 gewählt, das Günter Grass konzipiert hatte.
Die Fotografien der Ausstellung stammen von Robert Lebeck. Gezeigt wird ein Film mit Zeitzeugenberichten (Hartmut von Hentig, Arnulf Baring, Klaus Staeck, Friedel Drautzburg).
Die Ausstellung wurde von Jörg-Philipp Thomsa, Günter Grass-Haus, kuratiert.

Ein Katalog zur Ausstellung ist in der Ausstellung erhältlich.
Eine Dokumentation Schlagt der Äbtissin ein Schnippchen, wählt SPD! Günter Grass und die Sozialdemokratie ist im vorwärts buch Verlag erschienen.

 

Ausstellung vom 7.04. – 24.04.2009
Die Ausstellung ist an allen Osterfeiertagen (incl. Ostermontag) von 12 bis 18 Uhr geöffnet.
Dienstag bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr, Eintritt frei, Ausweis erforderlich

 

Informationen zur Ausstellung:
Gisela Kayser,
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.,
Tel: 030/ 259 93 785

 

Klaus-Jürgen Scherer,
Kulturforum der Sozialdemokratie,
Tel: 030/ 259 91 254

 

Presseinformation und Anmeldung:
Ela Papen
Tel: 030/ 259 93 787
Fax: 030/ 259 93 788


Email: presse@freundeskreis-wbh.de
www.freundeskreis-wbh.de

 

Technische Unterstützung:
Verwaltungsgesellschaft Bürohaus Berlin mbH

 

 

Marina Ginestà