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Nach 50 Jahren: Der Harich-Prozess und die FolgenFreundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V., vorwärts buch
Buchvorstellung und Gespräch mit Zeitzeugen am Montag, 11. Juni 2007, um 19.30 Uhr
Begrüßung
Vorstellung der Bücher
Gespräch mit:
Ulrich Mählert,
Im Frühjahr 1956 begann nach dem XX. Parteitag der KPdSU im Machtbereich der Sowjetunion die „Entstalinisierung“. Während in einigen Staaten – Polen und Ungarn – dieser Prozess zu revolutionären Bewegungen führte, geschah in anderen wenig. Auch in der DDR blockte die Staats- und Parteiführung die Liberalisierung ab. Als eine Gruppe um den Philosophen Wolfgang Harich Anstöße zur Veränderung der DDR geben wollte, erfolgte die harte Gegenreaktion. Harich und seine Unterstützer wurden verhaftet und in Prozessen der Jahre 1956/57 zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Zu den überlebenden Zeitzeugen gehören Heide Draexler-Just und Gustav Just, die in Erinnerungen ihre Erlebnisse aus dieser Zeit beschrieben haben: Gustav Just als Kulturfunktionär der DDR und Unterstützer von Harich, Heide Draexler-Just als Ehefrau des verurteilten Gustav Just. In Sprecherlaubnis berichtet sie über die Härte des DDR-Strafvollzugs.
Weitere Informationen:
Im Verlag vorwärts buch, Berlin, sind erschienen: Heide Draexler-Just „Sprecherlaubnis“ Gustav Just „Deutsch, Jahrgang 1921 Ein Lebensbericht“
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