Günter Wiemann
Kurt Gellert
Ein Bauernführer gegen Hitler
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.,
vorwärts buch
am Dienstag, 15.Mai 2007, um 18 Uhr
17. Mai geschlossen
Begrüßung
Klaus Wettig
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
Gratulation für Günter Wiemann zum 85. Geburtstag
Gundolf Algermissen
DGB-Regionsvorsitzender Süd-Ost-Niedersachsen
Der Kampf um die Bauernschaft
Anmerkungen zu Kurt Gellert – Ein Bauernführer gegen Hitler
PD Dr. Daniela Münkel
Grußwort
Börje Gellert, Sohn von Kurt Gellert
1918 noch an die Westfront geschickt, nach Kriegsende Tischler, Lebensreformer, Genossenschaftsbauer und ab 1926 Sozialdemokrat. Wie viele seiner Generation hatte Kurt Gellert im Alter von 30 Jahren bereits ein wechselvolles Leben hinter sich. Das sollte sich so schnell nicht ändern: sein Haus in Winsen (Luhe) ist ein Treffpunkt der Demokraten, sein republiktreuer Kleinbauernbund hat politischen Einfluss, bis ein tödlicher Schuss in Notwehr auf einen SA-Mann sein Leben ändert – die Nationalsozialisten hassten wenige wie ihn. Der Freispruch war ab Januar 1933 wertlos, für Kurt Gellert und seine Familie begann die schwierige Zeit des Exils.
Bei Kriegsausbruch war der überzeugte Antifaschist schließlich in Schweden gelandet, wo er sich dauerhaft eine neue Bleibe schaffen konnte. Er blieb seinen Überzeugungen treu und widmete sich nach Kriegsende mit seiner Familie der Verständigung in einem zerrissenen Europa. Die Biografie erinnert erstmals an Kurt Gellert und schildert die markanten Jahre seines Lebens.
Weitere Informationen:
Gisela Kayser
Tel: 030 / 259 93 785,
E-mail: presse@freundeskreis-wbh.de
Günter Wiemann „Kurt Gellert“
Ein Bauernführer gegen Hitler
erscheint Ende Mai im Verlag vorwärts buch;
ISBN 978-3-86602-935-4,
ca. € 24,80

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